Im Rahmen eines Pressegespräches CDU-Stadtverbandsvorsitzender Bruno Mohr, Stellvertretender Vorsitzender Jürgen Burghardt, Geschäftsführer Andreas Schmitz und Fraktionsvorsitzender Mathias Puhl gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Willi Linkens erklärten, wie es politisch in Baesweiler weitergehen soll. Nach intensiven Gesprächen war klar: Die CDU setzt weiterhin auf Willi Linkens, dessen laufende Amtszeit am 20. Oktober endet.

Er soll am 13. September erneut als Bürgermeister-Kandidat antreten, um die erfolgreiche Arbeit eine weitere Amtszeit lang fortzusetzen. „Bürgermeister unserer Stadt zu sein, ist nach wie vor eine große Herausforderung mit vielen spannenden Aufgaben, bei denen mir die große Erfahrung aus fast 30 Jahren als Verwaltungschef und das kreative und überaus engagierte Verwaltungsteam zu Gute kommen“, begründet Dr. Linkens seine Entscheidung, zu kandidieren. 

Gerade jetzt, wo die Rahmenbedingungen insbesondere finanzieller Art sich verschlechtert haben, möchte er für die nächsten Jahre seiner Verantwortung gerecht werden und gemeinsam mit Rat und Verwaltung, aber auch mit den vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern, alle sinnvollen Möglichkeiten nutzen, die Stadt nach vorne zu bringen. Seine Familie unterstützt die Entscheidung, nochmals als Bürgermeister zu kandidieren. „Ich bin sehr dankbar, dass ich bei meiner Familie den notwendigen Ausgleich finde, um in meiner knappen Freizeit auch einmal auf andere Gedanken zu kommen“, sagt er hierzu. Sicher, so weiß er, könnte sich die Frage stellen, ob man nach so vielen Dienstjahren nicht daran denken sollte, die Zeit nach dem aktiven Berufsleben zu beginnen.

„Dafür fühle ich mich jedoch noch zu jung und fit. Die Pension ist für mich heute keine Alternative, zumal viele neue Herausforderungen anzunehmen sind“, blickt Linkens in die Zukunft. Wie er erläuterte, war es sinnvoll, die Entscheidung jetzt – für die Dauer von fünf Jahren – zu treffen. Insofern habe er sich entschieden, wie etwa 50 Prozent der anderen Bürgermeister NRWs, dem Wählerauftrag zu folgen, seine Wahlzeit zunächst bis 2015 zu erfüllen und nun nochmals anzutreten. Dabei zeigt er sich zuversichtlich: „Ich habe den Eindruck, dass das Vertrauen bei den Bürgerinnen und Bürgern nach wie vor groß ist, ich bin von sehr vielen Menschen – unabhängig von ihrer politischen Grundeinstellung – gebeten und aufgefordert worden, meine Amtszeit nochmal fortzusetzen. Dieses Vertrauen motiviert“, sagt Dr. Linkens sehr zur Freude seiner Parteifreunde, die nun in die Wahlkampfvorbereitungen gehen können.