Günter Markenstein zum Ehrenmitglied ernannt

Zur Mitgliederversammlung des CDU Ortsverbandes Loverich-Floverich-Puffendorf konnte der 1. Vorsitzende Thomas Geller neben einer stattlichen Anzahl Mitglieder auch Bürgermeister Dr. Willi Linkens, den CDU Stadtverbandsvorsitzenden Bruno Mohr, den Ortsvorsteher Franz-Josef Koch, den Fraktionsgeschäftsführer Christoph Mohr sowie den Landtagsabgeordneten Hendrik Schmitz begrüßen.

Thomas Geller nahm im Rechenschaftsbericht einen Rückblick auf die Kommunalwahl vor und erläuterte das erfreulich sehr gute CDU-Ergebnis in den drei Dörfern.

Auch weitere Projekte lagen dem Vorsitzenden am Herzen. „Unsere Fahrradtour durch die Dörfer war ein voller Erfolg. Mit den gesammelten Anregungen beziehungsweise Hinweisen der Bürgerinnen und Bürger konnten einige Missstände in Zusammenarbeit mit der Verwaltung beseitigt werden“, fasste Geller beispielsweise die Ortsbefahrung des Ortsverbandvorstandes durch die drei Dörfer zusammen. Sehr erfreut zeigte sich Geller über den anstehenden Glasfaserausbau der drei Dörfer. „Der Ausbau ist uns ein ganz besonderes Anliegen und wir haben hier den richtigen Startimpuls gegeben“, so Geller. Darüber hinaus gab Geller einen Ausblick auf die Bürgermeisterwahl und sagte Dr. Willi Linkens die uneingeschränkte Unterstützung des Ortsverbandes zu.

Ein Highlight der Versammlung war die Ernennung des langjährigen Ortsvorstehers Günter Markenstein zum ersten Ehrenmitglied des Ortsverbandes. Thomas Geller hob nochmals die außerordentlichen Verdienste Markensteins hervor, die er insbesondere in seiner mehr als 30-jährigen Tätigkeit als Ortsvorsteher für die drei Dörfer erlangt hat. Sichtlich bewegt richtete Günter Markenstein seinen Dank an die Mitglieder der CDU, die ihn in all den Jahren unterstützt haben. Als kleine Anekdote erzählte Markenstein, dass es der heutige Bürgermeister Dr. Willi Linkens war, der ihn zu einer Mitgliedschaft in der CDU bewogen habe.

Daraufhin gratulierte Bürgermeister Dr. Willi Linkens dem neuen Ehrenmitglied und gab anschließend einen Überblick über die Haushaltslage der Stadt Baesweiler. Das aktuelle Defizit von ca. zwei Millionen Euro sei kein hausgemachtes Problem, sondern vielmehr auf äußere Einflussgrößen zurückzuführen, so Linkens. Unter anderem werde die Stadt Baesweiler durch geänderte Schlüsselzuweisungen der Landesregierung sowie durch Zahlungen für den Aufbau Ost stärker belastet, führte Linkens aus. Ebenfalls führen die steigenden Aufwendungen im Rahmen der Flüchtlingshilfe zu stärkeren Belastungen im Haushalt. Die Quote der Aufwandserstattung durch die Landesregierung liege für Baesweiler bei gerade mal 38 Prozent. Insgesamt beziffert Linkens die Belastung des Baesweiler Haushaltes durch äußere Einflussgrößen auf 3,5 Millionen Euro. Es sei der Stadt theoretisch möglich, dieses Defizit auszugleichen, wenn man die Steuersätze auf die Höhe manch anderer Stadt anheben würde. Dies sei aber im Interesse der Hauseigentümer, Mieter und Gewerbetreibenden nicht gewollt. Linkens erläutert weiter, die Stadt Baesweiler weise ein Eigenkapital von ca. 50 Millionen aus Euro und sei somit von einer „Pleite“ im Gegensatz zu vielen anderen Kommunen weit entfernt.

Auch der Landtagsabgeordnete Hendrik Schmitz hob das Problem der äußeren Einflussgrößen hervor, denn die Landesregierung mache eine kommunalfeindliche Politik. Schmitz: „Bereitgestellte Bundesgelder bleiben an den klebrigen Händen der Landesregierung hängen und die Kommunen gehen leer aus.“ Der Abgeordnete betonte zudem: „Die Regierung Kraft ist in puncto Landesentwicklung, Digitale- und Verkehrsinfrastruktur ein Totalausfall. NRW wird unter Wert regiert und verliert bundesweit zusehends den Anschluss“, so Schmitz.

 

Die anschließenden Vorstandsneuwahlen brachten folgendes Ergebnis: 

1. Vorsitzender: Thomas Geller
Stellvertretende Vorsitzende: Markus Hilgers und Peter Walmanns
Geschäftsführer: Daniel Koch
Beisitzer: Gernot Louis, Karl-Josef Walmanns, Helmut E. Schmitz, Gerd Beemelmanns und Alfons Bings